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Die Trifilarmethode nach M. Hechtl

Bei der Abgabe von Schüssen (aus Flinte & Büchse) auf bewegliche Ziele werden auch gute Schützen feststellen, dass die Treffer mit verschiedenen Gewehren sehr unterschiedlich sind. Bei gleichem Gewicht des Gewehres ist das eine Gewehr "führig", das andere "schwerfällig". Um die "Führigkeit" eines Gewehres zu gewährleisten, bedienen wir uns der, von M. Hechtl für Gewehre entwickelten Trifilarmethode (3-Faden-Methode).

 

Die Trifilarmethode bestimmt das Massenträgheitsmoment und den genauen Schwerpunkt des Gewehres. Die Messanordnung besteht im wesentlichen aus einer kreisförmigen Platte, die an 3 gleich langen Fäden horizontal aufgehängt ist, und des darauf montierten Gewehrhalters. Die Platte wird aus ihrer Ruhelage ausgelenkt und der Bewegungszustand analysiert. Dies geschieht durch mathematisches Ansetzen des Schwerpunkt- und Drallsatzes in den 3 Raumachsen, wodurch mittels Messung der Schwingzeit das Massenträgheitsmoment ermittelt wird. Dieses Trägheitsmoment ist nämlich das wesentliche Maß für das Schwingverhalten eines Gewehres.

 

Es genügt demnach nicht, den Schwerpunkt und das Gewicht des Gewehres für dessen Schwingverhalten zu ermitteln.

 

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann nehmen Sie doch Kontakt mit uns auf.